Kein Sitzenbleiben und Berichte statt Noten

Schüler sollen an unserer Schule keine Angst haben, ständig ihre Fehler und ihr Versagen vor Augen gehalten zu bekommen. Stattdessen gilt es, sie in ihren Stärken zu loben und zu fordern und sie mit Blick auf ihre Schwächen zu unterstützen und zu ermutigen.

Konkret bedeutet dies für uns, dass alle Schüler bis zum Ende der Sekundarstufe I grundsätzlich in den nächsten Jahrgang vorrücken. Sitzenbleiben gibt es nicht. Bis zum Ende des achten Jahrgangs gibt es auch keine Noten.

Die Schüler erhalten stattdessen Lernentwicklungsberichte (LEBs), in denen ihnen ihre schulische und persönliche Entwicklung halbjährlich zurückgemeldet wird und die mit den Schülern und ihren Eltern gemeinsam besprochen werden.

Dabei wird sehr wohl auch Kritik geübt, jedoch immer mit dem Ziel eine gemeinsame Perspektive zu entwickeln. Gespeist werden die Lernentwicklungsberichte neben den Beobachtungen der Tutoren durch die Fachrückmeldungen der einzelnen Fachlehrer, die diese mindestens zweimal im Halbjahr für ihr Fach geben und die im Lernordner des Schülers gesammelt werden. Auch der zuvor von den Schülern als Reflektion des vergangenen Halbjahres geschriebene Schüler-LEB bildet eine wichtige Grundlage für den Lernentwicklungsbericht.